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Der frühe Vogel bekommt den Sitzplatz

 

Wie ihr es euch sicherlich schon denken könnt, habe auch ich es mir nicht nehmen lassen und war am Pfingstwochenende wieder unterwegs. Zusammen mit einer lieben Freundin habe ich mich am Samstagvormittag über Cottbus auf den Weg nach Weißwasser gemacht.

Jetzt fragt ihr euch bestimmt Cottbus? Weißwasser? – Was wollten wir denn da?
Bereits vorab haben uns bei dieser Aussage viele Mitmenschen merkwürdig angeschaut und unseren Plan Cottbus eine Chance zu geben eher belächelt. Das Image der Stadt ist leider nicht das Beste. Doch wie so oft im Leben, bin ich der Meinung man sollte man sich selbst einen Eindruck machen.

Also ging es mit dem RE 10 von Leipzig nach Cottbus. Und wie so oft in letzter Zeit, waren wir nicht die Einzigen mit diesem Gedanken. Der Zug war gut gefüllt. In Eisenach hatten wir einen älteren Herrn getroffen, der einen sehr treffenden Kommentar dazu hatte: „Da steht man nicht wie Sardinen in der Büchse, sondern eher wie Silberfischlein“. Diese Aussage kam mir direkt wieder in den Sinn.

Da ich schon die Vorahnung hatte, dass die Verbindung sicherlich begehrt sein wird, habe ich meine Freundin gebeten, dass wir uns bereits 30 Minuten vor Abfahrt am Gleis treffen. Denn bereits letzte Woche hatte ich beobachtet, dass der Zug eine lange Wendezeit in Leipzig hat. Die Wendezeit, ist die Zeit zwischen Ankunft und der erneuten Abfahrt des Zuges. Daher mein Hinweis für euch, informiert euch vorab, ob der Zug ggf. schon eher am Gleis steht und kommt mehr als 15 Minuten vor Abfahrt an den Bahnsteig. So könnt ihr bereits in die Bahn einsteigen und habt gute Chancen auf einen Sitzplatz.

Marie_Tipp

 

Mein Tipp für euch:
Seid bereits weit vor Abfahrt am Bahnsteig und erhöht somit eure Chance auf einen Sitzplatz im Zug.


In Cottbus angekommen haben wir uns mit der Straßenbahn auf den Weg in die Innenstadt gemacht. Was mir direkt ins Auge fiel, war die mittelalterliche Kirche in Backsteingotik. In die Kirche selbst, sollte man unbedingt einen Blick werfen. Es offenbart sich ein faszinierendes Gewölbe, alles ist sehr schlicht gehalten und die großen Glasfenster lassen viel Licht ins Kirchenschiff fallen. Rund um die Kirche gab es zudem einen kleinen Wochenmarkt mit vielen regionalen Produkten.

Unser Weg führte uns weiter quer durch den Stadtpark zum Schloss Branitz. Gestärkt mit Kaffee und lecker Kuchen ging es mit dem Bus zurück in die Innenstadt und danach weiter mit der Bahn nach Weißwasser. Unser Ausgangspunkt für den zweiten Tag des Ausflugs in den Rhododendron-Park nach Kromlau und den Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau.

 

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Hier hat es mich besonders gefreut zu sehen, dass das regionale Busunternehmen auch mit zur Transdev-Familie gehört. Denn mit dem Regionalbus Oberlausitz kann man von Weißwasser aus sowohl nach Kromlau als auch Bad Muskau fahren. Ich hätte mir noch eine Busverbindung von Kromlau direkt nach Bad Muskau gewünscht. Die gibt es leider nicht, so dass wir den Weg gelaufen sind. Dabei hätte ich so gern einfach mein Deutschlandticket gezückt und mich fahren lassen.

Mein Fazit von dem Wochenende: Cottbus hat wirklich schöne Ecken und ist einen Ausflug wert. Doch die Rakotzbrück im Kromlauer Park und das Fürst Pückler Schloss in Bad Muskau sind Highlights, die man sich nicht entgehen lassen sollte.